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Die Masken sind endgültig gefallen: Mullah-Flaggen nahe Campus Bockenheim der Goethe-Uni – Ein angekündigter Tabubruch

  • Autorenbild: vjsh
    vjsh
  • 1. März
  • 2 Min. Lesezeit

Wir haben es euch gesagt.


Wir haben es euch gesagt.


Wir haben euch gewarnt.


Seit dem 7. Oktober 2023 haben wir jüdische Studierende unermüdlich gemahnt, gewarnt und die Finger in die Wunde gelegt.


Wir haben auf einen gefährlichen Trend hingewiesen: Sogenannte „antiimperialistische“ Kräfte an deutschen Hochschulen sind längst zum verlängerten Arm und Sprachrohr islamistischer, putin’scher und sonstiger autokratischer Interessen geworden.



Das Schweigen und Beschwichtigen der Institutionen trägt nun bittere Früchte.

Während jüdische Studierende und Hochschullehrende um ihre körperliche Unversehrtheit fürchteten, flüchteten sich Teile der Professorenschaft und der Presse in Relativierungen.


Unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“ wurde Hetze legitimiert; Gewaltaufrufe und Vandalismus wurden als „Israelkritik“ kleingeredet. Man versuchte uns einzureden, diese Ideologien seien ein „diskutabler“ Teil des akademischen Pluralismus. Vom Elfenbeinturm aus wurde eine „differenzierte Position“ simuliert, die in Wahrheit nichts anderes war als ein legitimierender Türöffner für den blanken Hass.



Die Realität an den Campi ist die Quittung für dieses Versagen: 




Gestern an der Bockenheimer Warte, in unmittelbarer Nähe zur Goethe-Universität, ist die Maske endgültig gefallen. Im Demo-Aufruf des SDS Frankfurt, unterstützt von der Linksjugend Solid Hessen und Students4Palestine der FRA UAS, wird nicht nur der Stopp von Sanktionen gegen das iranische Mullah-Regime gefordert, sondern die Berichterstattung über dessen Gräueltaten als „chauvinistische Propaganda“ diffamiert.


Dass an der Demo ganz offen die Flagge des Mullah-Regimes mitgeführt wurde – jenes Regimes, das die eigene Bevölkerung hinrichtet, Frauen knechtet und die Vernichtung Israels zur Staatsdoktrin erklärt hat –, zeigt die moralische Bankrotterklärung dieser Gruppen. Es sind Bilder, die schmerzhaft an den Auftritt von Janine Wissler im vergangenen Jahr erinnern: Bundestagsabgeordenete und ehemalige Linken-Chefin, die schamlos in einer Frankfurter Demo mit den Flaggen des klerikalfaschistischen Regimes auftrat.



Eine perfide Realität an den Unis



An dieser Demonstration beteiligten sich Köpfe aus dem gesamten Spektrum der antiimperialistisch-studentischen Szene: Von „Studis gegen Rechte Hetze“ über „Students4Palestine.ffm“ bis hin zur Fachschaft 03 und dem SDS Frankfurt.


Das ist die bittere Bilanz im Jahr 2026:


Jüdische Studierende müssen ihre Identität auf dem Campus verstecken, Vorlesungen meiden und um ihre Sicherheit bangen.


Antisemiten und Unterstützer von autokratischen Unterdrücker-Regimen tragen erhobenen Hauptes die Flaggen der Unterdrücker durch Frankfurt, um am nächsten Tag wieder in studentischen Gremien (AStA) Platz zu nehmen und dort Entscheidungen „für“ die Studierendenschaft zu treffen.



Es reicht!

Diese Situation ist inakzeptabel.


Wer mit der Flagge eines Regimes marschiert, das Terror exportiert und Menschenrechte mit Füßen tritt, hat jeden moralischen Kredit verspielt. Die Hochschulleitungen und die Politik dürfen nicht länger wegsehen. Es braucht keine weiteren „besorgten Statements“, sondern konsequentes Handeln gegen die Gegner der Freiheit, Vielfalt und des friedlichen Miteinanders auf unserem Campus.


 
 

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