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Wahlprüfsteine zur JSUD-Wahl 2023



Am 14.05.2023 findet erneut die JSUD-Vollversammlung mit Wahl der Präsidentin und des neuen Vorstandes statt. Wir als regionaler Verband wollten die insgesamt sechs Kandidat:innen, ihre Ziele und Positionen gerne näher kennenlernen und haben daher eine Liste aus sechs Fragen aka. Wahlprüfsteinen zusammengestellt, die uns besonders brennend interessierten. Euch auch? Dann könnt auch ihr alle Antworten in Ihrer Vollständigkeit nachlesen.


Angeschrieben wurden Hanna Veiler, Noam Petri, Jacob Horowitz, Deborah Kogan, Esti Rubens und Lisa Michajlova. Alle Angeschriebenen haben uns ihre Antworten zugesandt, wobei Noam, Jacob und Deborah die Fragen gemeinsam als Team Atidejnu beantworteten.


Untenstehend listen wir die Antworten nach folgender Reihenfolge auf: Zuerst die Antworten der Präsidentschaftskandidatin, Hanna, und danach in alphabetischer Reihenfolge des ersten Buchstabens.

Um die Antworten aller Kandidat:innen auf eine Frage aufzuklappen, klicke auf das Zeichen ">" links neben der Frage.


Viel Spaß beim Lesen!

 

Frage 1: Mit der Policy „Sicherstellung und Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen der JSUD und regionalen Verbänden“ gab sich die JSUD selbst zum Ziel, regionale Verbände aktiver in die Planung mit einzubeziehen und dabei insbesondere auf regionale Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Wie wirst du konkret die Zusammenarbeit und Unterstützung der regionalen Verbände als JSUD-Vorstand ausbauen und weiterentwickeln, aber auch ihre Eigenständigkeit bewahren?

Frage 2: Die JSUD wird als eine wichtige Interessensvertretung junger jüdischer Erwachsener in Deutschland wahrgenommen, jedoch ist - gemessen an der Gesamtzahl der JSUD-Zielgruppe - nur eine Minderheit an der Herausbildung öffentlicher Positionen, Aktivitäten und Wahlen beteiligt. Wie wirst du dazu beitragen, die basisdemokratische Legitimation und Partizipation in der JSUD zu gewährleisten?

Frage 3: Welche Rolle sollten der Staat Israel und der Zionismus in der JSUD-Arbeit aus deiner Sicht einnehmen, und wie möchtest du damit umgehen?

Frage 4: Wie planst du als Vorstandsmitglied zu einer stärkeren finanziellen Transparenz der JSUD beizutragen?

Frage 5: Der Skandal um Walter Homolkas Machtmissbrauch hat die jüdische Gemeinschaft in Deutschland erschüttert und insbesondere das liberale Judentum geschwächt und gespalten. Wie planst du in deiner Arbeit, Ämterhäufung, Machtmissbrauch sowie unethisches Handeln/Fehlverhalten strukturell zu verhindern?

Frage 6: Jüdisches Leben in Deutschland ist in vielerlei Hinsicht divers: Ob hinsichtlich ihrer Herkunft (z.B. mizrachische/sephardische Jüd:innen), der Religiosität (säkulare oder haredische Jüd:innen), oder anderer Aspekte (wie z.B. queere oder patrilineare Jüd:innen). Wie möchtest du diese innerjüdische Diversität sichtbarer machen und diesen Jüd:innen eine Plattform bieten?






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